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Tests

veröffentlicht um 24.08.2011, 12:16 von Jörg Bolender   [ aktualisiert: 20.01.2014, 14:16 ]

Bei jedem Vorstellungsgespräch kann es sein, dass man Sie einem Test aussetzt. Vor allem in Konzernen oder großen Unternehmen ist die Wahrscheinlichkeit groß durch qualifizierte Mitarbeiter, in der Regel Psychologen, getestet zu werden. Insbesondere bei Bewerbern ohne viel Berufserfahrung können Tests dem Unternehmen wichtige Informationen liefern.

Wehren Sie sich nicht prinzipiell gegen diese Tests; Sie sollen helfen dem Unternehmen zusätzliche Informationen über ihre fachliche Qualifikation oder Führungsfähigkeiten zu erfahren. Skeptisch sollten Sie gegenüber Persönlickeitstests (projektive Tests) sein, da diese wissenschaftlich und rechtlich sehr umstritten sind.

Fügen Sie ihren Bewerbungsunterlagen nicht ungefragt Test-Ergebnisse wie z.B. graphologische Gutachten bei. Sie erwecken dadurch lediglich den Eindruck den Empfänger beeinflussen zu wollen und ihm kein eigenes Urteil zuzutrauen.

Erfahrene Personaler und Psychologen sind sich einig, daß Testergebnisse nur Entscheidungshilfen sind.

Häufig werden Tests bereits in der Anzeige, der Einladung zum Vorstellungsgespräch oder zu Beginn des Gesprächs angekündigt. Lassen Sie sich dadurch nicht nervös machen und gehen unverkrampft hinein. Fragen Sie ggf. welche Gewichtigung Tests in der Gesamtbeurteilung haben und forden Sie sich auch über den Test hinaus vorstellen zu dürfen, z.B. in einem persönlichen Gespräch oder indem Zeugnisse, Referenzen und Arbeitsproben berücksichtigt werden.
Sofern der Test vorab angekündigt wurde, nutzen Sie die Chance sich darauf vorzubereiten. Viele Arten von Tests sind weit verbreitet und ähneln sich stark.


Folgende Arten von Tests gibt es:

  • Intelligenztest
  • Leistungs- und Konzentrationstest
  • Kenntnistest
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